Evangelisch in Schmiden und Oeffingen

Ein kurzer Blick in die Baugeschichte

Die folgenden Texte zur Bau- und Kunstgeschichte der Dionysiuskirche wurden von Hans O. Kauffmann verfasst und zusammengestellt

 

 

 

Der älteste Bauteil der Kirche ist der untere Teil des Turmes, der mit Mauerwerk aus kleinen Steinen um 1185 erstellt wurde. Dieser Bauteil gehörte ursprünglich nicht zu einer Kirche, sondern war eine Burg, wie man seinerzeit aus Stein gebaute Wohn- und Wehrtürme genannt hat. Das Erdgeschoss des Turmes wurde im 13. Jahrhundert in einen Chorraum umgebaut. Als an den Turm ein Kirchenschiff angebaut wurde erhielt der Wanddurchbruch  für den  Chorbogen eine spitzbogige Form.

 

Beachtenswert sind die gekuppelten Klangarkaden einer ehemaligen Glockenstube aus dem frühen 12. Jahrhundert, die jedoch erst im 13. Jahrhundert in die erste Turmerhöhung eingebaut wurden. Später erfolgten der Abbruch des Kirchenschiffs und die Zumauerung des Chorbogens unter anderem auch mit dem noch heute sichtbaren Grabkreuz.

 

Südlich an den Turm wurde in einer weiteren Bauphase der spätgotische Chor angebaut, so dass der Turm nun ein Chorseitenturm ist. Der Anbau des derzeitigen Kirchenschiffes erfolgte um 1440. Nur die Ecksteine sind behauen. In den Jahren 1470/1480 und um 1510 erhielt die Kirche ihre Ausmalung.

 

Nach der Reformation erfolgte der Anbau einer Treppe an der Südseite des Schiffs, die später „der Herren Bohr Kirch Staffel“ genannt wurde. Auch hat man damals die Sakristei angebaut und im Innern die Emporen eingebaut. Die Malereien im Chor und im Schiff wurden mit einem Putz überdeckt.

 

Der Turm erhielt im Jahr 1869 seine endgültige Höhe und das Turmdach seine spitz zulaufende Form. Eine Renovierung gab es in den Jahren 1900 bis 1902. Hierbei wurde das Hohlziegeldach durch ein Plattendach ersetzt. Bei der Instandsetzung im Jahr 1926 wurden die Bänke, die Kanzel, die Emporenbrüstung und eine elektrische Fußbankheizung neu eingebaut. In zwei Fenster in der Ostwand des Chors hat man bemalte Glasfenster der Künstlerin Maria Hiller-Foell eingebaut.

 

Das heutige Gesicht der Kirche entstand bei der umfassenden Außen- und Innenrenovierung in den Jahren 1959/1960. Hierbei hat man das Bruchsteinmauerwerk des Turms und des Schiffs freigelegt und überarbeitet. Auch die Gemälde im Chor und im Schiff wurden freigelegt.

 

Im Jahr 2005 wurde das Erdgeschoss des Turmes renoviert und die dort eingebauten Glasscheiben gesichert, die man im Jahr 1960 vom Chor dorthin versetzt hatte.

 

 

Die folgenden Texte zur Bau- und Kunstgeschichte der Dionysiuskirche wurden von Hans O. Kauffmann verfasst und zusammengestellt

 

 

 

Der älteste Bauteil der Kirche ist der untere Teil des Turmes, der mit Mauerwerk aus kleinen Steinen um 1185 erstellt wurde. Dieser Bauteil gehörte ursprünglich nicht zu einer Kirche, sondern war eine Burg, wie man seinerzeit aus Stein gebaute Wohn- und Wehrtürme genannt hat. Das Erdgeschoss des Turmes wurde im 13. Jahrhundert in einen Chorraum umgebaut. Als an den Turm ein Kirchenschiff angebaut wurde erhielt der Wanddurchbruch  für den  Chorbogen eine spitzbogige Form.

 

Beachtenswert sind die gekuppelten Klangarkaden einer ehemaligen Glockenstube aus dem frühen 12. Jahrhundert, die jedoch erst im 13. Jahrhundert in die erste Turmerhöhung eingebaut wurden. Später erfolgten der Abbruch des Kirchenschiffs und die Zumauerung des Chorbogens unter anderem auch mit dem noch heute sichtbaren Grabkreuz.

 

Südlich an den Turm wurde in einer weiteren Bauphase der spätgotische Chor angebaut, so dass der Turm nun ein Chorseitenturm ist. Der Anbau des derzeitigen Kirchenschiffes erfolgte um 1440. Nur die Ecksteine sind behauen. In den Jahren 1470/1480 und um 1510 erhielt die Kirche ihre Ausmalung.

 

Nach der Reformation erfolgte der Anbau einer Treppe an der Südseite des Schiffs, die später „der Herren Bohr Kirch Staffel“ genannt wurde. Auch hat man damals die Sakristei angebaut und im Innern die Emporen eingebaut. Die Malereien im Chor und im Schiff wurden mit einem Putz überdeckt.

 

Der Turm erhielt im Jahr 1869 seine endgültige Höhe und das Turmdach seine spitz zulaufende Form. Eine Renovierung gab es in den Jahren 1900 bis 1902. Hierbei wurde das Hohlziegeldach durch ein Plattendach ersetzt. Bei der Instandsetzung im Jahr 1926 wurden die Bänke, die Kanzel, die Emporenbrüstung und eine elektrische Fußbankheizung neu eingebaut. In zwei Fenster in der Ostwand des Chors hat man bemalte Glasfenster der Künstlerin Maria Hiller-Foell eingebaut.

 

Das heutige Gesicht der Kirche entstand bei der umfassenden Außen- und Innenrenovierung in den Jahren 1959/1960. Hierbei hat man das Bruchsteinmauerwerk des Turms und des Schiffs freigelegt und überarbeitet. Auch die Gemälde im Chor und im Schiff wurden freigelegt.

 

Im Jahr 2005 wurde das Erdgeschoss des Turmes renoviert und die dort eingebauten Glasscheiben gesichert, die man im Jahr 1960 vom Chor dorthin versetzt hatte.