Evangelisch in Schmiden und Oeffingen

 

Das aktuelle Lied

Auf, Seele, Gott zu loben!

Hier mein musikalischer Gruß zur Woche: "Auf Seele Gott zu loben! Gar herrlich steht sein Haus..", zu finden im EG unter 602 oder im Liederbuch "Zeitweise" unter Nr. 47. Eingesungen habe ich die Strophen 1, 2 + 7


Dieses Lied besingt die große Vielfalt, Weite und das Wunder von Gottes Schöpfung auf sehr lyrische Weise. Als Textvorlage diente der Dichterin Martha Müller-Zitzke Psalm 104. Sie ist eine der wenigen Liederdichterinnen unseres Gesangbuches und schrieb den Text nur wenige Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges.

Eingespielt habe ich eine moderne Bearbeitung von Christine Kandert und im 2. Vers  den bekannten 4-stimmigen Satz, wie er im Gesangbuch steht. Dieser Satz und die Melodie stammen von Joh. Steurlein, sind  schon 400 Jahre alt und vielleicht besser bekannt mit dem Text: "Wie lieblich ist der Maien..." . Im Gotteslob findet sich übrigens die gleiche Melodie mit dem Text: "Das Jahr steht auf der Höhe..."

Also wieder herzliche Einladung zum frohen, frischen Mitsingen eines alten Liedes, in neuem Gewand, trotz oder gerade in diesen Zeiten.

Herzliche Grüße an Sie / euch alle.

Alle bisherigen Lieder

  • add Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren

    Am kommenden Sonntag ist Sonntag "Kantate" und somit steht das Singen und Loben im Vordergrund. Daher soll Sie/ Euch heute ein Klassiker als musikalischer Gruß erreichen: "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren"  EG 317 Str. 1,3,5

     

    Der Text dieses bekannten Liedes stammt von Joachim Neander ( 1650- 1680). Er war Theologe und später Rektor einer Lateinschule bei Düsseldorf und schrieb häufig auch die Melodien zu seinen Texten selber deren Vorlage er vielfach in den Psalmen der Bibel fand. Den Text zum heutigen Lied verfasste er am Ende seines kurzen Lebens. Er starb mit nur 30 Jahren.

     

    Eine nette Geschichte am Rande:

    Neander schrieb oft in einer Schlucht in freier Natur seine Texte und hielt dort auch "open air" Gottesdienste ab. Daher bekam diese Schlucht ihm zu Ehren den Namen Neanderhöhle und später Neandertal. Und tatsächlich fand man im 19. Jh.  an dieser Stelle die ersten Skelette der nach dem Tal benannten "Neandertaler".

     

    Es gibt unzählige Kantaten, Motetten und Lieder durch die Jahrhunderte hindurch, die diesen Lobpreis Gottes zur Vorlage haben. Ausgewählt habe ich einen Satz von Joh.Seb. Bach, in dem die Gesangbuchmelodie ein wenig verändert ist.

     

    Dass Sie freundlich geleitet werden und über euch behütende "Flügel" spürt, wie es in der 3. Str. heißt, wünsche ich Ihnen/ Euch von Herzen. 

     

    Also herzliche Einladung zum Loben und Mitsingen, allen Schwierigkeiten zum Trotz.

  • add Gott gab uns Atem

    "Gott gab uns Atem damit wir leben..." Das ist der Beginn des neuen Wochenlieder für die kommende Woche; zu finden unter EG 432 und auch neuerdings im katholischen Gotteslob.Text stammt von Eckart Bücken, der u.a. als Diakon, Autor,

    und in der evang. Jugendarbeit tätig war. Fritz Baltruweit, Pastor und Liedermacher, sowie ständiger Mitarbeiter beim evang. Kirchentag, hat dazu die schwungvolle Melodie komponiert.

    "Gott gab uns Atem, damit wir leben,

    er gab uns Augen, dass wir uns sehn.

    Gott hat uns diese Erde gegeben,

    dass wir auf ihr die Zeit bestehn..."

    Gerade in diesen Dürrezeiten, mit vielen Einschränkungen, dürfen wir uns bewusst machen, dass wir leben und atmen, jede(r) an ihrem/ seinem manchmal sehr herausfordernden Platz, mit der ureigenen Aufgabe. Verlieren wir uns dennoch nicht aus den Augen und versuchen wir uns trotzdem gegenseitig noch wahrzunehmen in aller Bedürftigkeit. Dazu bekamen wir Hände und Füße, wie es in der dritten Strophe heißt, um fest "geerdet"  gute Lebensspuren zu hinterlassen.

     

    "Gott gab uns Hände, damit wir handeln.

    Er gab uns Füße, dass wir fest stehn.

    Gott will mit uns die Erde verwandeln.

    Wir können neu ins Leben gehn..."

     

    Eine gute Woche mit viel Lebendigkeit und den Mut zu Schritten ins Leben, wünsche ich Ihnen

  • add Der Herr ist mein getreuer Hirt

    Als aktuelles Lied für diese Woche habe ich dieses Mal das Wochenlied für den kommenden Sonntag, auch "Hirtensonntag" genannt, ausgewählt.  "

    Der Herr ist mein getreuer Hirt.." , eine der vielen Vertonungen des 23.

    Psalmes. Eingesungen und eingespielt habe ich davon die erste Strophe, in einem Satz von Michael Praetorius ( 1571- 1621). Die Melodie dieses sehr alten Liedes stammt von Johann Walter ( 1496 - 1570), der als "Urkantor" der evang. Kirchenmusik bezeichnet wird und das erste evang.

    Chorgesangbuches herausbrachte.

     

    Michael Praetorius, war eine überaus interessante Musikerpersönlichkeit.

    Musikalisch ist er zwischen Renaissance und Barock einzuordnen, war als Organist viel auf Reisen und an verschiedenen Höfen tätig, wo er die unterschiedlichen "Musikstile" der damaligen Musiknationen Europas kennenlernte; so z.B. aus Frankreich die Vielfalt der Tanzformen, aus Italien die Madrigalkunst und aus England das Ensemble- Musizieren (Consort -Music).

     

    Sein Weihnachts-Hit:  "Es ist ein Ros entsprungen..." dürfte so gut wie allen bekannt sein. Dieser steht heute noch genau so in den Gesangbüchern.

     

    Dass es Ihnen/ Euch an nichts mangeln wird, wie es am Anfang des 23.

    Psalmes heißt, ist mein Wunsch für Sie / Euch für diese Woche.

  • add Christus ist auferstanden und Wir stehen im Morgen

    "Christus ist auferstanden, Freud ist in allen Landen. Lasst uns fröhlich singen und Halleluja klingen"( EG 549).

    Mit diesem altkirchlich- ökumenischen Osterlied will ich Sie/ Euch zum Osterfest grüßen. Und weil morgen Ostern ist, gibts auch noch ein zweites Osterlied  aus den neuen Liedern ( NL 219):

    "Wir stehen im Morgen. Aus Gott ein Schein durchblitzt alle Gräber. Es bricht ein Stein. Erstanden ist Christus. Ein Tanz setzt ein".

    Text dieses interessanten Liedes stammt von Jörg Zink, einem sehr bekannten evangelischen Theologen, Pfarrer u. Publizisten. Die  Melodie und den Satz dazu hat Hans-Jürgen Hufeisen komponiert. Dieser ebenfalls sehr bekannte Musiker ist Blockflötist, Komponist u. Arrangeur. Ausgesetzt in einem Hotelzimmer, aufgewachsen in einem Kinderdorf versucht er mit seiner meditativ- melodischen Musik durchaus auch sein Leben zu verarbeiten. Ein Zitat von ihm lautet: "Die Musik hilft mir, die Seelenwelt in mir zum Ausdruck zu bringen - wenn ich sie in eine äußere Form bringe, nämlich in Klang, dann ist das so etwas wie eine Befreiung."

  • add O, Haupt voll Blut und Wunden

    wir befinden uns mitten in der Karwoche und so soll der neue musikalische Gruß dieses Mal ein klassischer Passionschoral sein: "O Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Pein... EG 85, Str.

    1,5+9

     

    Gespielt habe ich einen Satz von Johann Sebastian Bach, der die Strophen

    5 u.6  in seiner Matthäuspassion verwendete. Allerdings nicht in C-Dur, wie dieser Choral bei uns im Gesangbuch steht, sondern in anderen Tonarten.

     

    In der Erzählung der Passionsgeschichte geschieht folgendes davor: Jesus feiert das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern u. prophezeit den Verrat des Judas. Es folgt in der Matthäuspassion eine wunderschöne Sopranarie:

    "Ich will dir mein Herze schenken..." Eine Liebeserklärung.

     

    Anschließend geht Jesus mit seinen Jüngern zum Ölberg, wo er bald darauf gefangengenommen werden wird. In der Bachschen Passion erklingt die fünfte Strophe aus EG 85: "Erkenne mich, mein Hüter, mein Hirte nimm mich an" , (in E-Dur) und wenig später die sechste Strophe: "Ich will hier bei dir stehen, verachte mich doch nicht." (in Es-Dur ). Tonarten haben auch immer unterschiedliche Wirkungen auf die Zuhörer, so steht z.B.  E- Dur für Helligkeit und Es-Dur eher für Schwermütigkeit  u.

    Ernsthaftigkeit.

     

    Der Text dieses Chorales stammt von Paul Gerhardt, einem der bedeutendsten protestantischen Kirchenlieddichter, 1665 geschrieben in Zeiten des 30-jährigen Krieges und der Pest.

  • add Verraten, verspottet

    Verraten, verspottet, verhöhnt und verlacht,

    verklungen die Lieder der heiligen Nacht.

    Die Engel, sie schweigen,

    sie singen nicht mehr,

    das Lob ist verstummt und die Herzen sind leer.

     

    Das ist die erste Strophe von NL 203,eines Passionsliedes aus den Neuen Liedern. Vor einem Jahr haben wir dieses Lied vorbereitet im Kirchenchor für eine Passionandacht. Zur Aufführung kam es ja dann nicht mehr. Im 4 stimmigen Satz übernimmt die Sopranstimme das Erzählende des Passionsgeschehens, während sich die Unterstimmen bei allen Strophen wiederholen mit dem selben eindringlichen Ruf:

    Hosianna. Hilf Herr, Hilf! Kreuziget ihn!

    Im folgenden Refrain schließlich singen alle gemeinsam:

    Lass in deinem Leiden unser Leid vergehn und uns zu wahrem Leben mit dir auferstehn.

    Das Lied ist in einer Mollltonart geschrieben und zeigt wenig musikalische Bewegung. Das ändert sich im Refrain. Alle Trostlosigkeit endet mit der österlichen Hoffnung der Auferstehung!!

     

    Text wurde von Christoph Messerschmidt  und Verena Rothaupt verfasst. Auch die Musik wurde von Verena Rothaupt komponiert. Sie arbeitet als Kirchenmusikerin in Lorch, leitet einige Chöre, ist Musiklehrerin und hat viele Lieder und Singspiele für Kinder komponiert.

    Am Anfang habe ich die Unterstimmen 1x alleine gesungen, damit der Hosianna- Ruf auch mal zu hören ist. Danach die Strophen mit nur eingespieltem Hosianna dazu.

  • add Suchen und fragen, hoffen und sehn

    Suchen und fragen, hoffen und sehn,

    miteinander glauben und sich verstehn,

    lachen, sich öffnen, tanzen, befrein.

    I: So spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein :I

    Klagende hören, Trauernde sehn,

    aneinander glauben und sich verstehn,

    auf unsre Armut lässt Gott sich ein.

    I: So spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein:I

    Das sind die ersten beiden Strophen des Liedes 82 aus den Neuen Liedern.

    Dieses Mal kein Passionslied. Es stammt aus Frankreich ( "Aube nouvelle dans notre nuit.."), wurde getextet von Michel Scouarnec, einem katholischen Priester u. Prof. der Theologie, Lyriker und Liederdichter.

    Für die etwas freiere deutsche Übersetzung ist Diethard Zils verantwortlich, ebenfalls kath. Priester, der einige neue Lieder verfasst oder übersetzt hat, die sowohl im evangelischen als auch katholischen Gesangbuch zu finden sind.

     

    Die eingängige Melodie wurde von Jo Askepsimas, einem griech./frz.

    Chansonnier u. Komponist gemacht. Sein Musikstil  ist sehr vielseitig, da er in seinen Liedern Elemente des klass.Chorals, Jazz, Blues, Chanson u. der Folklore verwendet.

     

    In allen Rätseln, Zweifeln und Fragen, in allem Suchen und Klagen, dürfen wir leben, lachen, tanzen und uns freun, weil wir miteinander, aneinander und füreinander glauben und Gottes Ja über allem steht.

  • add Holz auf Jesu Schultern

    für diese Woche habe ich noch eines der moderneren Passionslieder ausgewählt: EG 97, wieder ökumenisches Lied und im "Gotteslob" zu finden.

    Holz auf Jesu Schulter, von der Welt verflucht, ward zum Baum des Lebens und bringt gute Frucht. Kyrie eleison, sieh wohin wir gehn. Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.

    Denn die Erde jagt uns auf den Abgrund zu. Doch der Himmel fragt uns: Warum zweifelst du?  Kyrie eleison...

    Denn die Erde klagt uns an bei Tag und Nacht. Doch der Himmel sagt uns: Alles ist vollbracht. Kyrie eleison...

     

    Tatsächlich ist der Liederdichter auch dieses Mal wieder Jürgen Henkys, der diesen Liedtext aus dem niederländischen übersetzte. Die Melodie nimmt im Refrain, den Kyrieruf der gregorianischen Messe auf.

    Der Liedtext beschreibt sehr gut das Auf und Ab des Lebens, die Spannung zwischen Glauben können und Zweifeln, Leben und Tod; wie geschaffen für unsere sehr anstrengende Zeit. Jede Strophe endet mit der Bitte: "Kyrie eleison", also Herr erbarme dich, "sieh wohin wir gehn. Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn"

    Die dritte Strophe schließlich erzählt uns deutlich vom Sieg des Lebens über den Tod: "Alles ist vollbracht". Unsere Hoffnung und unser Osterglaube!

    Und so ist jeder Tag ein wertvolles Geschenk an uns, das gelebt werden will in aller Spannung unseres heutigen Lebens.

  • add Korn, das in die Erde

    Liebe Sängerinnen und liebe Sänger,

    wir befinden uns inmitten der Passionszeit. Daher habe ich auch ein Passionslied ausgesucht und eingesungen. (EG Nr. 98)

     

    "Korn das in die Erde, in den Tod versinkt,

      Keim der aus dem Acker, in den Morgen dringt -

      Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:

      Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün."

     Bei diesem Lied handelt es sich um ein ökumenisches, das von der Melodie eines frz. Weihnachtsliedes aus dem 15. Jh (Noel nouvelet) getragen wird. Ursprünglich  hatte es einen englischem Text ( Now the green blade riseth from buried grain), dem ein eigener neuer Text, in kurzer, oft nur andeutender Sprache, unterlegt wurde. Diese Verbindung eines Weihnachtsliedes mit einem Passionstext ist nicht zufällig, d.h. die Verknüpfung  "Geburt" und  " Wachstum von Pflanzen" mit der Auferstehungshoffnung ist gewollt.

    Der Passionstext stammt von einem Theologen ( Jürgen Henkys), der in der ehemaligen DDR gewirkt hat und viele fremdsprachige Liedtexte übersetzte.

  • add Lieder zum Kirchenjahr mit Kantorin Heidi Höfle-Hilt

    Kanon zur Jahreslosung

    Viel werden kommen von Morgen und Abend

    Kanon zur Jahreslosung und das Lied "Viele werden kommen"

  • add Da wohnt ein Sehnen tief in uns

    Dieses Mal mit einem Lied aus dem neuen Liederbuch "Wo wir dich loben wachsen neue Lieder+" ( Nr. 116): "Da wohnt ein Sehnen tief in uns"

    Es ist ursprünglich ein englisches Lied ( There is a longing...) aus dem Jahre 1973, also nicht wirklich so neu. Im katholischen Gesangbuch ist es schon länger zu finden. Text und Melodie stammt  von Anne Quigley, einer britischen Komponistin, die sich der Komposition von liturgischer Musik verschrieben hat.

    Die Melodie hat etwas beruhigendes und harmonisches, das wir gerade sehr nötig haben. Der Text handelt von einem tiefen Sehnen nach Gott und heil werden.

    Also einfach wieder anhören, mitsingen und zur Ruhe kommen.

  • add Durch das Dunkel hindurch

    "Durch das Dunkel hindurch, scheint der Himmel hell. So hell soll auch die Erde sein, steht auf , steht auf, steht auf."  (Str.1)

    "Durch das Dunkel hindurch, dringt ein neues Wort. Das Wort wird uns zur Zuversicht, steht auf, steht auf, steht auf."  (Str.2)

    "Durch das Dunkel hindurch, führt ein neuer Weg. Der Weg wird unsre Zukunft sein, steht auf, steht auf, steht auf."   (Str.3)

    " Durch das Dunkel hindurch, stärkt ein Bissen Brot. Das Brot soll unser Zeichen sein, steht auf, steht auf, steht auf."  (Str.4)

  • add Ich seh empor zu den Bergen

    Sind Sie auch ein wenig müde und zermürbt von der aktuellen Situation?  Psalm 121 lädt uns gerade in solchen Situationen ein, nicht die Hoffnung aufzugeben!

     " Ich seh empor zu den Bergen voller Sehnsucht: Wo ist Hilfe? Mein Beistand kommt von dem Einen. Alle Welt liegt in seiner Hand." Eine Vertonung davon habe ich für Sie diese Woche eingesungen. Es ist wieder ein neues Lied und zu finden unter der Nr. 159

  • add Behüte, Herr, die ich dir anbefehle..

    Ein neuer Gruß, aus tief verschneiter Umgebung, soll Sie heute erreichen. "Behüte, Herr, die ich dir anbefehle.." aus:  Neue Lieder  Nr. 109 oder im Kirchentagsheft Zeitweise  Nr. 22

    Der Text dieses  Liedes ist in Form eines Gebetes geschrieben und stammt von Lothar Zenetti. Dieser war kath. Priester, Schriftsteller u. Journalist. Er verfasste neben Lyrik und Erzählungen auch Bücher über Kunst, Musik u. Religion.

    Viele seiner Gedichte wurden vertont und sind in kath.u.evang. Gesangbüchern zu finden. Aber auch Liedermacher wie Konstantin Wecker, Reinhard Mey und Hannes Wader haben seine Texte vertont. So z.B. das unten stehende Gedicht.

     

    "Was keiner wagt, das sollt ihr wagen.

    Was keiner sagt, das sagt heraus.
    Was keiner denkt, das wagt zu denken.
    Was keiner anfängt, das führt aus.

    Wenn keiner ja sagt, sollt ihr’s sagen.
    Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein.
    Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben.
    Wenn alle mittun, steht allein.

    Wo alle loben, habt Bedenken.
    Wo alle spotten, spottet nicht.
    Wo alle geizen, wagt zu schenken.
    Wo alles dunkel ist, macht Licht.“

    Lothar Zenetti